Jordanien-/Israelreise 2017

 

Über den Jordan nach Jerusalem

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Jordanien und Israel, eine ganz „Besondere“ Reise!

Vom 5. bis 16. Juni waren wir (36 Teilnehmer, davon 21 aus Dettingen und Umgebungung unsere zwei Guides) unterwegs im »Heiligen Land«. Unser israelischer Guide Uriel Kashi hatte bei der Verabschiedung in Tel Aviv Tränen in den Augen. Es war eine gute und herzliche Gemeinschaft unter den Teilnehmern und Leitern.
In Jordanien begann unsere Reise, wo wir wie Mose vom Berg Nebo aus in das verheißene Land schauen konnten. Dann hatten die verlassene Felsenstadt der Nabatäer Petra und die Wüste Wadi Rum besondere Faszination auf uns ausgeübt.
In Israel angekommen, badeten wir bei 43 Grad im Roten Meer nahe Eilat, und manche machten erste Versuche beim Schnorcheln in der bunten Welt der Korallen. Ein besonderes Erlebnis war für mich auch die Besichtigung der maßstabsgerecht nachgebauten Stiftshütte, in der Gott während der Wanderung des Volkes Israel wohnte, als dieses durch die Wüste zog. (2.Mose 33,7ff.)
An dieser Stelle kann nicht über alles berichtet werden. Wir haben die Wüste, Cäsarea, das Leben in einem Kibbuz, den See Genezareth mit den Wirkungsstätten Jesu, das Jordantal und natürlich Jerusalem, die heilige Stadt, mit vielerlei Facetten erlebt. In der Bibel zu lesen und gleichzeitig an dem Ort einstigen Geschehens zu sein, war täglich eine besondere Erfahrung.

Während der Reise hatten wir die Möglichkeit, in vier unterschiedlichen Gewässern zu baden: Rotes Meer, Mittelmeer, See Genezareth, Totes Meer. Es war ein wirklich treffend ausgewähltes Reiseprogramm, das von Pfarrer Tobias Gentsch in Zusammenarbeit mit Scuba-Reisen ausgewählt worden war. Sehr bereichernd waren auch die Begegnungen, die wir mit Juden hatten. Von einem Rabbiner in der Synagoge in deutscher Sprache einen kleinen Einblick in das Judentum zu bekommen, war für mich ein herausragendes Erlebnis. Am vorletzten Tag besuchten wir noch die Gedenkstätte Yad Vashem, die an die nationalsozialistische Judenvernichtung erinnert. Viele von uns konnten ihre Tränen nicht zurückhalten.
Diese Reise hat für mich die Liebe zum Heiligen Land und zu Jerusalem ganz neu geweckt, und ich hoffe, dass es nicht die letzte Reise war.
Herbert Wurster