Samstag, 26.5. Anreisetag
Flug nach Tel Aviv, Empfang durch einen Vertreter von „hand in hand tours“ und Transfer nach Arad.
Hotel INBAR, Arad (2 Nächte)
Sonntag, 27.5. Wanderung im Negev
Wir eröffnen die Tour mit einer Wüstenwanderung zur Quelle En Avdad und der nahegelegenen Nabatäerstadt Avdad.
Nachmittags fahren wir ins Gebiet des spektakulären Mizpe-Ramon-Kraters.
Kibbuz-Hotel KALYA (2 Nächte)
Montag, 28.5. Massada
Schon vor Sonnenaufgang besteigen wir den Massada-Felsen über die einst von den Römern angelegte Belagerungsrampe. Auf der anderen Seite folgen wir dem steilen „Schlangenpfad“ nach unten in Richtung Totes Meer (Seilbahnnutzung ist alternativ möglich). Am Fuß des Massada-Felsens erwartet uns ein verspätetes, aber dafür umso leckeres Frühstück...
Nachmittags gibt es Gelegenheit zum Bad an der Quelle En Gedi, verbunden mit Erinnerungen an David und Saul.
Dienstag, 29.5. Am Toten Meer
Bei günstigen (sprich: nicht zu heißen) Temperaturen unternehmen wir eine längere Wüstenwanderung. Nachmittags besichtigen wir Jericho, die älteste Stadt der Welt. Am frühen Abend ist dann die beste Zeit für ein Bad im Toten Meer.
Mittwoch, 30.5. Südliches Galiläa
Fahrt durch den Jordangraben. Die beeindruckende Ausgrabungsstätte Bet Shean erinnert in ihrer Pracht an Ephesus in der Türkei. Den Staub vergangener Jahrhunderte spülen wir herunter im Sachne-Park, den Thermalseen von Gan Hashlosh.
Am Nachmittag besteigen wir den Tabor, den “Berg der Verklärung”, mit herrlicher Aussicht über den Jordangraben und die Jesreel-Ebene. Über Nazareth erreichen wir den See Genezareth.
Kibbuz-Hotel GINOSAR am Ufer des See Genezareth
(5 Nächte)
Donnerstag, 31.5. Golan-Höhen
Der Golan im Nordosten des Sees Genezareth war schon in früherer Zeit strategisch interessant. Die Felsenfestung Gamla galt zur Zeit Jesu als Unterschlupf jüdischer Partisanen. Die Gegenwart holt uns dann wieder ein in Quneitra, einem Relikt aus dem 6-Tage-Krieg. Die Kreuzfahrerfestung Nimrod versetzt uns erneut 1000 Jahre zurück ins Hochmittelalter. Von dort gehen wir zu Fuß weitere 1000 Jahre zurück bergab nach Banjas, dem biblischen Cäsarea Philippi, wo der Jordan entspringt. Vorbei am Berg Hermon bringt uns der Bus nach Dan, das uns noch einmal 1000 Jahre in die Vergangenheit führt, in die Zeit des vorbiblischen Kanaans.
Freitag, 1.6. Wanderung oder freier Tag am See
Die Gruppe wird sich heute voraussichtlich teilen: Die einen suchen Ruhe am Seeufer oder besuchen die nahegelegene Stadt Tiberias, die anderen werden vom Bus in die Schlucht des Nahals Yehudiyya gebracht, um dort eine mehrstündige Wanderung zu unternehmen (mit Wasserfall und Badegelegenheiten).
Samstag, 2.6. Auf den Spuren Jesu
Schon am frühen Morgen bringt uns der Bus auf den Berg Arbel, wo wir erneut den Sonnenaufgang erleben. Die Schwindelfreien wandern nach dem Frühstückspicknick über einen einfachen Klettersteig herab ins Taubental. Nach einer Bootsfahrt auf dem See besuchen wir Kapernaum und gehen vom Berg der Seligpreisungen zu Fuß herunter nach Tabgha, wo wir direkt am Seeufer den Tag mit einem Gottesdienst beschließen.
Sonntag, 3.6. Nördliches Galiläa
An der Grenze zum Libanon fahren wir nach Westen. In herrlicher Landschaft wandern wir hinauf zur Kreuzfahrerburg Montfort. Wir besuchen die Akko an der Mittelmeerküste, genießen den Hafen, die imposanten Kreuzfahreranlagen und die verwinkelte Altstadt. Über Sephoris geht es zurück zum See Genezareth.
Montag, 4.6. Auf dem Weg nach Jerusalem
Der Ausgrabungshügel Megiddo gehört mit seinem unterirdischen Wassersystem zu den eindrucksvollsten Zeugen aus alttestamentlicher Zeit. In Cäsarea am Meer erinnern wir uns erneut an die machtpolitischen Verhältnisse zur Zeit Jesu.
Am Nachmittag erreichen wir Abu Gosh, das biblische Emmaus, und besuchen die wohl eindrucksvollste Kreuzfahrerkirche des Heiligen Landes.
Abends bietet Pfarrer Rostan vom Hotel aus einen ersten Spaziergang an der beleuchteten Altstadtmauer an.
Hotel HOLYLAND EAST, an der nördlichen Stadtmauer von
Jerusalem (5 Nächte)
Dienstag, 5.6. Vom Ölberg zum Zion
Der Ölberg bietet den schönsten Blick auf die Stadt Jerusalem. Ein Spaziergang führt uns über die Kirche Dominus Flevit hinunter zum Garten Gethsemane und auf der anderen Talseite hinauf zur Stadtmauer und dem Zionsberg, wo auf engstem Raum mit der Kirche St.Peter in Gallicantu, dem Abendmahlssaal und der Benediktinerabtei Dormitio die Evangelientexte neu zum Klingen gebracht werden.
Abends hält uns Dr. Petra Heldt von der Universität Jerusalem einen Vortrag über die aktuelle Situation in der Stadt.
Mittwoch, 6.6. Die Jerusalemer Altstadt (Tag ohne Bus)
Schon am frühen Morgen besuchen wir den Tempelberg mit Al Aqsa Moschee und Felsendom. Vorbei an den Ruinen des Teichs Bethesda und der St.Anna-Kirche erreichen wir die Via Dolorosa, die zur Grabeskirche führt. An der Station Lithostratos steigen wir erneut zum ursprünglichen Fußbodenniveau hinab.
Der Nachmittag endet mit einer besinnlichen Stunde am Gartengrab.
Donnerstag, 7.7. Bethlehem
Die Bergfestung Herodion im Hinterland von Bethlehem erinnert bis heute eindrucksvoll an den grausamen Gegner Jesu. Im Kontrast dazu erinnern wir uns an einer besonders schönen Stelle an das Hirtenfeld der Weihnachtsgeschichte.
Wir besuchen eine palästinensisch-christliche Einrichtung, wo wir auch zu Mittag essen. Die Geburtsbasilika gehört zu den ältesten Kirchen der Christenheit.
Für den Abend ist ein Gespräch mit einem deutschsprachigen, palästinensischen Pastor geplant.
Freitag, 8.7. Tag zur freien Verfügung in Jerusalem
Eine gute Gelegenheit zum Einkauf auf dem orientalischen Basar… In kleinen Gruppen können zum Beispiel das Israelmuseum und die berühmten Chagallfenster besucht werden.
Am Spätnachmittag kann der Beginn des Sabbats an der Westmauer miterlebt werden.
Samstag, 9.7. Rückreisetag
Die Rückreisezeit steht noch nicht fest. Wenn wir erst nachmittags fliegen, gibt es Gelegenheit zum Besuch eines Synagogengottesdienstes.
Transfer zum Flughafen, Abfertigung und Rückflug.
Das Reiseprogramm entspricht dem noch vorläufigen Planungsstand. Änderungen sind vorbehalten.
