Aus dem Kirchengemeinderat

Mai 2020

In der Sitzung im März gab es einen Bericht zur Situation in der Jugendarbeit. Dabei ging es vor allem um den Arbeitsbeginn unserer neuen Jugenddiakonin Sophia Neuschwander, die gut bei uns in Dettingen angekommen ist. Sie hat eine Wohnung gefunden und sich in ihrem Büro gut eingerichtet. Obwohl inzwischen die Corona-Krise ihr das Einarbeiten erschwert hat und sie eigentlich noch gar nicht unter normalen Bedingungen arbeiten konnte, bringt sie sich toll ein in die Konfirmandenarbeit, Trainee-Arbeit (Jugend-Alpha) und die Kinderkirche. Das alles findet inzwischen im digitalen Bereich statt mit Videokonferenzen, Kindergottesdienstaufnahmen und Ähnlichem.
Cedric Heinrich (Ehrenamtlicher) und Marie Strasser (FSJ) stellten das Trainee-Programm vor, das in der Form eines Jugend-Alphakurses stattfindet. Es ist toll, dass da 14 Jugendliche mit dabei sind und sich schulen lassen in Glaubens- und Lebensfragen. Dafür sind wir sehr dankbar. Auch dass es viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt, die dort mithelfen. Die Baumaßnahmen im CVJM- und Gemeindehaus, vor allem aus Brandschutzgründen, haben wir ins nächste Jahr verschoben. Für die Christuskirche haben wir eine neue Projektionslösung beschlossen, da die alte nicht mehr so richtig funktioniert.
Die Maßnahmen, die die Corona-Krise erfordert, müssen wir ständig aktualisieren. So haben wir in der April-Sitzung die Aufzeichnungen von Gottesdiensten genehmigt und finanziert. Kai Münzing hat über die Notbetreuung in den Kindergärten informiert.
Dort wurde in der härtesten Zeit eine Notbetreuung für etwa sieben Kinder eingerichtet, deren Eltern beide in systemrelevanten Berufen arbeiten. Seit dem 27. April ist diese ausgeweitet worden auf bis zu 150 Kinder in mehreren Einrichtungen. Dazu wurden Atemschutzmasken, Infektionsschutzmittel und weitere nötige Ausrüstung angeschafft.
Damit wir in Zukunft das Recht haben, Lieder öffentlich zu projizieren oder auch in unseren Gottesdiensten im Internet zu Gehör zu bringen, haben wir gemeinsam mit dem CVJM ein entsprechendes Abo zu buchen beschlossen mit der entsprechenden Finanzierung.
Das bisherige Leiterschaftsgebet soll, sobald sich die entsprechenden Rahmenbedingungen dafür ergeben, jeden ersten Dienstag im Monat um 18 Uhr neu gestartet werden.
Die Konfirmationstermine wurden auf 11. und 18. Oktober verschoben, da momentan keine stattfinden dürfen. Das wird eine große Herausforderung für das Team, da dadurch eine Zeit lang zwei Jahrgänge parallel laufen werden.
»Das Liederbuch – Gottesdienst« mit neuen Liedern für die Gottesdienste wurde für die Christuskirche, das Gemeinde- und CVJM-Haus sowie die Stiftskirche angeschafft.
Weitere Beschlüsse zur neuen Gottesdienstkonzeption wurden gefasst (vgl. eigenen Artikel).
Ebenso wurde Geld für die Neugestaltung der Homepage und die Produktion der Kinder-gottesdienstaufnahmen zur Verfügung gestellt.
Im geistlichen Teil unserer Sitzung ging es darum, ob wir nur in der Andacht auf Gott hören oder auch bei allen verwaltungs-technischen und anderen Entscheidungen. Diese Frage muss man sich wirklich gefallen lassen. Unser Anliegen ist, dass wir lernen, bei allen Entscheidungen auf Gott zu hören. Bitte beten sie darum, dass Gott uns dazu befähigt.
Pfarrer Philippus Maier

März 2020

Dettinger Kirchengemeinderat startet im Team und mit Weitblick

Am 1. Dezember 2019 wurden sie gewählt und am 12. Januar 2020 in ihr Amt als Kirchengemeinderätinnen und Kirchengemeinderäte eingesetzt. Seither unterstützen fünf Frauen und neun Männer die hauptamtlichen Pfarrer, den Kirchenpfleger und die Gemeindediakonin in der Leitung der Evangelischen Kirchengemeinde in Dettingen an der Erms.
Als erste Vorsitzende wurde Ulrike Frank gewählt. Sie bildet zusammen mit dem geschäftsführenden Pfarrer Philippus Maier den Kopf des Gremiums. Eine gute Mischung aus alten und neugewählten Mitgliedern prägte den Start in die neue sechsjährige Legislaturperiode. So können Themen aus neuen Perspektiven betrachtet und neue Impulse gesetzt, aber Erprobtes und Angefangenes genauso weitergeführt werden.
Außerdem wurde schnell deutlich, dass gerade die Verschiedenheit im Gremium ein großer Schatz ist. Es werden unterschiedliche Leitungskompetenzen gebraucht und alle Generationen und Parochien müssen im Blick behalten werden.
Gemeinsam im Team können so Herausforderungen für die ganze Kirchengemeinde angegangen und gemeistert werden. Damit dieses Team immer weiter zusammen wächst, fand Anfang März eine Wochenend-Klausur in Tieringen auf der Schwäbischen Alb statt.
Neben der Zeit fürs Kennenlernen, standen auch inhaltliche Themen auf der Agenda. Hier ist sich das Gremium einig, dass es geistlich und mit Weitblick leiten möchte. Letzteres wurde auf einer Wanderung an den Alb-Trauf (Foto) besonders deutlich. Es gibt viele aktuelle Aufgaben, die es zu meistern gilt. Nicht zuletzt in der Corona-Krise. Allerdings will das Leitungs-Team auch eine langfristige Weiterentwicklung der Kirchengemeinde im Blick behalten und im Vertrauen auf Gott diese gestalten.
Jessica Wittmann

März 2020

Als Kirchengemeinderat ist es für uns wichtig, nicht nur zu verwalten und nach menschlichem Ermessen zu entscheiden. Wir wollen auch geistlich leiten und auf Gott hören. Die Gemeinde soll im Glauben gegründet und vorwärts gebracht werden. Unser Herr Jesus Christus soll selbst seine Gemeinde in Dettingen bauen. Darum beschäftigen wir uns bewusst in Zukunft in den Sitzungen auch mit Themen des Glaubens. Dazu gehört gemeinsames Singen und Gebet. Und wir schauen uns miteinander das Buch „Entschieden im Hören auf Gott“ an, in dem 45 Methoden zur geistliche Leitung vorgestellt werden.
Ferner haben wir beschlossen, die Stiftskirche weiterhin für sehr große Trauergottesdienste zur Verfügung zu stellen. Allerdings geschieht das ab diesem Jahr für dieselbe Gebühr, die die Aussegnungshalle kostet und dies gilt für alle Mitgliedskirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK). Es darf nun auch der Sarg oder die Urne in der Kirche aufgestellt werden. Ein anschließender Trauerzug zum Friedhof muss jedoch aus Sicherheitsgründen (Verkehr) unterbleiben.
Und wir richten einen Jugendausschuss ein, der zwar keine Beschlüsse fassen darf, aber Beschlussvorlagen für den Kirchengemeinderat erarbeiten betreffs Jugendbereich. Der Ausschuss wird gleich viele Mitglieder aus dem Kirchengemeinderat wie aus dem CVJM haben. Dadurch wird auch die Zusammenarbeit zwischen Kirchengemeinde und  CVJM gestärkt.
In der März-Sitzung wurde uns das Traineeprogramm 2.0 vorgestellt. Es ist ein großes Geschenk, dass wir engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben und ebenso einsatzbereite Jugendliche, die im Glauben wachsen wollen. Von 16 Trainees machen 14 im Jugendalphakurs weiter. Hier bringt sich auch unsere neue Jugendreferentin Sophia Neuschwander besonders ein. Die Umbaumaßnahmen im Gemeinde- und CVJM-Haus sind inzwischen genehmigt, wurden aber aus Zeitgründen auf nächstes Jahr verschoben. Dabei geht es vor allem um Brandschutzmaßnahmen.
Nicht zuletzt hatten wir Anfang März ein sehr gesegnetes Kirchengemeinderats-wochenende im Familienferiendorf Tieringen. Es war sehr erstaunlich, welche Offenheit und Gemeinschaft im neuen Gremium spür- und erfahrbar war. Wir haben uns schon gut kennengelernt. Und wir haben einmütig eine neue Gottesdienstkonzeption erarbeitet, die viel Raum zur Gestaltung lässt und mit Leben erfüllt werden will. Wir sind gerade am Überlegen, wie wir die Ergebnisse am besten der Gemeinde vorstellen. Das alles wird durch die Corona-Krise erschwert.
In dieser Krisenzeit haben wir uns schweren Herzens entschlossen, um der Nächstenliebe willen den Verboten der Regierung und den Empfehlungen der Landeskirche zu folgen und die Gemeindehäuser zu schließen sowie alle Veranstaltungen auf Eis zu legen, sogar die Gottesdienste in den Kirchen.
Nur Trauergottesdienste dürfen noch stattfinden, allerdings sehr eingeschränkt: im Freien mit maximal 10 Personen.
An dieser Stelle sind wir dankbar für die neuen Medien, durch die Gottesdienste aller Art zuhause gefeiert werden können. So bleiben wir digital, schriftlich und telefonisch miteinander verbunden.
Philippus Maier

Februar 2020

Zum einen fand ein Klausurwochenende im Gemeindehaus in Kappishäusern statt im Gemeindehaus. Dort hielt der KGR zum einen Rückblick auf die zu Ende gehende Legislaturperiode. Überwiegend konnte eine positive Bilanz gezogen werden. Als besonders gelungen wurde das Stiftskirchenjubiläum empfunden. Ebenso zeigte sich, dass die Frage nach der Gottesdienstkonzeption die ganzen letzten sechs Jahre lang virulent war. Insgesamt konnte das Gremium dankbar auf die Legislaturperiode zurückblicken.
Dem Thema Gottesdienstkonzeption war dann auch der größte Teil der Klausur gewidmet. Dazu wurden auch schon diejenigen eingeladen, die für den neuen KGR kandidierten und bisher nicht im KGR waren, und weitere Akteure.
In guter Atmosphäre wurden verschiedene Modelle und Gesichtspunkte diskutiert. Deutlich wurde, dass alle Beteiligten an einer sinnvollen Lösung interessiert sind. Die neue Konzeption soll zukunftsträchtig ausgerichtet sein. Der SunDayTreff wird mit eingebunden. Und es wird nach einer guten Balance gesucht zwischen verschiedenen Gottesdienst-Bedürfnissen und der Einheit der Gemeinde. Der Kirchengemeinderat hat sich vorgenommen, dazu im ersten Jahr der neuen Legislaturperiode eine Entscheidung zu treffen.
In der Dezember-Sitzung, der letzten des alten KGR, wurde schließlich der Haushalt für das Jahr 2020 mit einem Volumen von 5.853.800 Euro beschlossen und dafür eine Zuweisung über 627.450 Euro aus Kirchensteuermitteln zu beantragen. Dabei spielt weiterhin die Kindergartenarbeit eine wichtige Rolle, was zu einem Personalkosten-anteil von 83,2 % führt. Ebenso wird das neue Profil der Konfirmandenarbeit gestärkt, das sich bewährt hat und eine lohnende Investition ist. Weitere Investitionen gibt es in unseren verschiedenen Gebäuden.
Besonders erfreulich ist außerdem, dass die Stelle der Diakonin wieder besetz werden konnte. Diakonin Sophia Neuschwander wird am 22. März von Dekan Michael Karwounopoulos in ihr Amt in Dettingen eingesetzt.
Ferner wurde der Opferplan für das neue Jahr beschlossen. Dabei wurde an der bewährten Weise festgehalten, dass die einzelnen Parochien an 8 Sonntagen die Opfer für die von ihnen unterstützten Missionare und Werke selbst festlegen dürfen.
Als Weltmissionsopferpojekt wurde das Projekt „Lebenswasser in der Wüste“ im Sudan vom Weltdienst des Landesjugendwerkes ausgewählt. An zweiter Stelle steht die Arbeit der Deutschen Indianer Pionier Mission in Brasilien. Bei Brot für die Welt wird 2020 überwiegend der Rechtsbeistand für Unberührbare in Indien unterstützt. Die Sitzung fand in der Brennscheuer statt, wo es ein gutes Vesper und einen gemütlichen Ausklang gab.
Philipus Maier

Juni 2019

Ein Haus, das Heimat bietet: Ein Jüngerschaftshaus in Dettingen?
Es war eindrücklich, was Jugendmissionar Andy Kögl im Kirchengemeinderat (KGR) berichtete. Junge Christen wünschen sich in Dettingen ein Zuhause für Begegnung und geistliche Tiefe, ein Wohnzimmer für Gemeinschaft, ein Haus, um Glauben und Leben teilen zu können. Also: Christsein und Jüngerschaft im Alltag konkret leben bzw. leben lernen und dies nicht nur für ein paar Stunden im Gemeinde-und CVJM-Haus, sondern als intensive Lebensgemeinschaft auf Zeit. Der KGR spürte es unserem Jugendmissionar ab: Hier schlug und schlägt sein Herz. Hier würde er sich gerne weiter engagieren und sich einbringen mit seinen Gaben und Fähigkeiten.
Im KGR stieß dies alles auf offene Ohren und Herzen. Allerdings wurde sehr schnell deutlich, wie schwierig es ist, eine passende und entsprechende Örtlichkeit zu finden.
Verschiedene Möglichkeiten wurden durchgesprochen. Am Ende stand die Hoffnung,
dass es vielleicht in unserer Kirchengemeinde Menschen gibt, die die Möglichkeit
haben für diese Vision ein Haus zur Miete oder zum Verkauf zur Verfügung zu
stellen.
Wer sich hier angesprochen fühlt, kann sich gerne bei den Pfarrämtern, bei Andy Kögl
oder auf der Kirchenpflege melden!

April 2019

Kirchenwahlen am 1. Advent 2019
Schon wieder ist es so weit. Alle sechs Jahre finden in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg Kirchenwahlen statt. Sowohl die Landessynode wie auch die Kirchengemeinderäte in den jeweiligen Ortsgemeinden werden am 1. Dezember neu gewählt werden.
Genau das war auch der Grund, weshalb der Kirchengemeinderat (KGR) auf seiner Sitzung im Februar sich mit diesem Thema beschäftigt hat. In unserer Kirchengemeinde sind 14 Kirchengemeinderäte/Innen (12 aus Dettingen / zwei aus Kappishäusern) zu wählen. Nur die Pfarrer sowie der Kirchenpfleger sind durch das jeweilige Amt automatisch Mitglied dieses gemeindeleitenden Gremiums.
Erfahrungsgemäß ist es gar nicht so einfach, Gemeindemitglieder zu finden, die sich zur KGR-Wahl aufstellen lassen. Viele schreckt die Gremienarbeit ab und mancher sagt, dass er lieber an der Basis der Gemeinde arbeiten möchte als in einer monatlichen KGR-Sitzung sich mit Zahlen und Paragraphen und mit einer kleiner werdenden Gemeinde sich zu beschäftigen und manchmal auch herumzuärgern.

Doch das ist nur die eine Seite. Die andere Seite hat kürzlich unser Landesbischof zur Sprache gebracht, als er zu den Kirchenwahlen ausführte: Jede Wählerin und jeder Wähler unterstützt durch diese Wahl das »Kernanliegen in der württembergischen Landeskirche: Dass die Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus in Wort und Tat auch in Zukunft die Menschen im Land erreicht, ihnen hilft, sie ermutigt, sie tröstet.«

Und genau das ist bei aller Gremienarbeit die erste und letzte Aufgabe des Kirchengemeinderates: Mitzuhelfen und sicherzustellen, dass die Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus in Wort und Tat in Dettingen auch in den kommenden sechs Jahren klar und verstehbar verkündigt und gelebt wird. Oder mit anderen Worten: Die vornehmliche Aufgabe der KGR ist dafür Sorge zu tragen, dass in Dettingen Gemeinde Jesu Christi weiter gebaut wird. Und wie wir alles wissen: Dies ist eine Aufgabe, die Kopf und Herz, Glauben, Lieben und Hoffen von uns allen in Anspruch nehmen wird.
Deshalb: Einfach schon heute und an dieser Stelle die Bitte für die Kirchenwahlen zu beten, damit unser Herr Berufungen ausspricht für Synode wie KGR. Und: Die Bitte zu beten und zu fragen, wer in unserer Gemeinde als KGR vorstellbar und berufen bzw. angefragt werden könnte. Gerne können Sie uns Ihre Gedanken und auch entsprechende Namen zukommen lassen.
Harald Grimm

 

Oktober 2018

Rückverlegung des Geschäftsführenden Pfarramtes der Kirchengemeinde von
der Hölderlinstraße an den Kirchplatz
Immer wieder einmal war dies Thema in Kirchengemeinderat und Theologenteam:
Die Zurückverlegung des Geschäftsführenden Pfarramtes an den Platz, an dem dieses
ursprünglich angesiedelt war: Kirchplatz 2, direkt neben der Stiftskirche. Nicht nur dass ein großer Teil von Ablage und Archiv der Evangelischen Kirchengemeinde dort un-
tergebracht ist, sondern besonders die Nähe zu Stiftskirche, Rathaus, Gemeinde-und
CVJM-Haus sowie Frickerhaus begründen diese Überlegungen. Doch bisher erschien
dies nicht möglich, da ein zeitnahes Freiwerden von Stiftskirche Ost und West die
Voraussetzung dafür bildet.
Aufgrund des beruflichen Wechsels von Pfarrer Gentsch sowie des Eintritts in den
Ruhestand von Pfarrer Grimm im Sommer 2019 hat der Kirchengemeinderat diese
Überlegungen nun erneut aufgegriffen. Sowohl Dekan Karwounopoulos wie auch
Prälat Dr. Rose unterstützen diese Pläne und ermutigten den KGR zu entsprechen-
den Schritten. Auf diesem Hintergrund hat der Kirchengemeinderat folgende Be-
schlüsse getroffen:
  • Rückführung des Geschäftsführenden Pfarramtes von Stiftskirche Ost nach Stifts-kirche West.
  • Ausschreibung des neuen Geschäftsführenden Pfarramtes Stiftskirche West im Herbst 2018 sowie eine entsprechende Wiederbesetzung sobald als möglich.
  • Ausschreibung des neuen Pfarramtes Stiftskirche Ost nach den gesetzlichen Vor-gaben im Juni 2019 mit einer möglichen Wiederbesetzung ab Dezember 2019.

August 2018

Ruhestand Pfarrer Harald Grimm
Pfarrer Harald Grimm wird offiziell ab dem 1. Dezember 2019 seinen Ruhestand antreten. Da sich aber aus verschiedenen Gründen aus den vergangenen Jahren ein längerer Urlaubsanspruch angesammelt hat und dieser vor dem Ruhestandbeginn genommen werden muss, wird das Ende der Dienstzeit mit dem Ende der Sommerferien 2019 (Anfang September 2019) zusammenfallen.

 

Juni 2018

Stiftskirchencafé in der Seitenkapelle
Könnte eigentlich die Seitenkapelle der Stiftskirche bei Gottesdiensten, Konzerten und anderen Veranstaltungen als eingerichtetes »Stiftskirchencafé« nicht einen wichtigen Beitrag zum Gemeindebau leisten?
Diese Frage beschäftigt den Kirchengemeinderat schon seit Langem. Nun hat sich
der Arbeitskreis »Stiftskirchencafé« mit Markus Weible getroffen, um einen konkreten Vorschlag auszuarbeiten. Tobias Gentsch stellte in der April-KGR-Sitzung diesen mit einer Powerpoint-Präsentation vor.
Nach ausführlicher Beratung wurde mit knapper Mehrheit beschlossen, die Idee
»Stiftskirchencafé« zu vertagen und erst nach einer zu erarbeitenden Gottesdienst-
konzeption der Gesamtgemeinde wieder aufzugreifen.
Wie geht es mit dem Pfarramt Stiftskirche West nach dem Weggang von Pfarrer Gentsch weiter?

Ab 1. Juni gilt das Pfarramt Stiftskirche West offiziell als vakant. Da Pfarrer Gentsch aber auf seine neue Stelle als Pfarrer bei der Bundespolizei die aufgelaufenen Urlaubstage nicht »mitnehmen« kann, ist das Pfarramt West bereits ab 1. Mai nicht mehr besetzt. Die Vertretung übernehmen vorläufig Pfarrer Grimm und Pfarrer Krimmer. Wir bitten an dieser Stelle die Gemeinde jedoch um Verständnis, wenn in den nächsten Wochen und Monaten bei Gottesdiensten, Kasualien, Gemeindeveranstaltungen, Besuchen etc. nicht alles wie gewohnt stattfinden kann. Die Vertretung eines 100-Pro-zent-Pfarramtes wird von den verbleibenden 1,5 Dettinger Pfarrstellen nicht komplett geschultert werden können. Deshalb sind wir Dekan Karwounopoulos sehr dankbar, dass er uns zugesichert hat, dass ab etwa Mitte August Pfarrer Jürgen Sachs, der als »Springer« beim Dekan in Bad-Urach für Vertretungen zur Verfügung steht, in Dettingen Dienste übernehmen kann. Das wird dann sicher manches erleichtern.
Wann das Pfarramt Stiftskirche West wieder besetzt werden kann, ist schwer vo-raussehbar. In absehbarer Zeit wird es zu einer sogenannten »Wiederbesetzungs-sitzung« mit Prälat Rose kommen. Zur Zeit der Abfassung dieses Artikels stand dieser Termin noch nicht fest. Danach findet eine Ausschreibung im Amtsblatt der Evangelischen Landeskirche statt, woraufhin Pfarrerinnen und Pfarrer die Möglichkeit zu einer Bewerbung haben. Und dann müssen wir uns alle einfach überraschen lassen.
Lassen Sie uns bitte die Wiederbesetzung mit unserem Gebet begleiten.
Harald Grimm

April 2018

Vision- und Werteprozess in unserer Kirchengemeinde

Viele haben daran teilgenommen und ihre Rückmeldung dem Kirchengemeinderat zukommen lassen. Wir möchten ganz herzlich dafür danken!
In den vergangenen Wochen wurde nun dieser Rücklauf aus der Gemeinde in Theologenteam und Kirchengemeinderat gründlich gelesen und ausgewertet.
Dann traf sich der Kirchengemeinderat Anfang März zu einer Klausur, um die bisherige und vorläufige Fassung von Gemeinde-Vision und Werten auf dem Hintergrund der Gemeindevoten noch einmal zu überarbeiten und abschließend zu formulieren.
Nun wird es darum gehen, Gemeindevision und Werte in unsere Gemeinde hinein zu kommunizieren, ins Gespräch zu bringen und zu leben. Dazu bedarf es noch einiger Vorarbeiten, deshalb hat der Kirchengemeinderat die entsprechenden Beschlüsse auf den Weg gebracht:

  • Durchführung einer Predigtreihe zu  Vision und Werten
  • Erstellung einer Visionsversion in »leichter Sprache«
  • Herstellung eines kurzen »ImageFilms«
  • Entwicklung eines Logos
  • Einstellung der Vision auf der Homepage
  • Einberufung eines Arbeitskreises zur Entwicklung von Printmedien

Sobald die entsprechenden Beschlüsse umgesetzt sind, wollen wir gerne mit der gesamten Gemeinde Vision und Werte teilen.
Harald Grimm

 

Februar 2018

Der Kirchengemeinderat hat sich auf seiner Klausur am 25. November 2017 noch einmal ausführlich mit einer Gemeinde-Vision und dazu gehörenden Werten beschäftigt, die uns in unserer Gemeinde leiten sollen. Auf der Grundlage des Wortes Gottes als bleibendem Maßstab für unser Denken und Handeln wurde ein Entwurf formuliert. Der Entwurf kann auf der Kirchenpflege als Ausdruck abgeholt werden. In den Wochen vor Weihnachten haben Kirchengemeinderäte/ Innen nun die Verantwortlichen unserer Kreise und Gruppen besucht. Dabei wurden ihnen der Entwurf eines Leitbildes überreicht mit der Bitte, bis Ende Januar Rückmeldung zu geben zu den Fragen:

  • Was finde ich gut?
  • Was finde ich nicht gut?
  • Was habe ich nicht verstanden?
  • Was wurde vergessen?
  • Welches generelle Gefühl hab ich bei dieser Sache?

Bei einer Klausur Anfang März sollen die Anregungen aufgegriffen werden. Dabei wird es zu einer abschließenden Redaktion kommen. In den darauffolgenden Monaten wollen wir dann Gemeindevision und Gemeindewerte auf unterschiedlichste Weise in die Gemeinde hineinkommunizieren. Harald Grimm/Michael Krimmer

 

Dezember 2017

Glockengeläut der Stiftskirche Für manche hat es mit Heimat zu tun. Andere haben sich längst daran gewöhnt und es wird ihnen vielleicht gar nicht auffallen. Für viele ist es aber auch nach wie vor ein hörbares Bekenntnis christlichen Glaubens. Die Rede ist vom Glockengeläut unserer Kirchen. Mit Beginn des neuen Kirchenjahrs (ab 1. Advent) wird es nun im Bereich der Stiftskirche eine kleine Veränderung geben. Unsere katholischen Geschwister verschieben das morgendliche Glockengeläut in ihrer katholischen Kirche »Maria zum Guten Stein« von 6 Uhr auf 7 Uhr. Sie sind nun an uns herangetreten mit der Bitte, ob wir uns mit der Stiftskirche nicht ihrer Regelung anschließen wollen. Der KGR hat darüber beraten und im Sinne ökumenischer Verbundenheit gerne zugestimmt.

Heizung Stiftskirche Vor rund einem Jahr fiel unerwartet die Heizungsanlage der Stiftskirche aus. So standen wir wenige Tage vor Weihnachten 2016 vor dem Problem, mit der Gemeinde die Feiertagsgottesdienste im Kalten feiern zu müssen. Den Handwerkern gelang es dann wider Erwarten ein Provisorium zu erstellen, das es uns ermöglicht hatte, in den darauf folgenden Monaten in aller Besonnenheit nach der richtigen, ökologischen und betriebswirtschaftlichen Lösung Ausschau zu halten. Vor den Sommerferien fiel dann der Beschluss des Kirchengemeinderates: Die bereits lange diskutierte Lösung eines Anschlusses an das Fernwärmenetz der Gemeinde Dettingen (Standort des Heizkraftwerks im UG der Uhlandschule) soll umgesetzt werden. Zwischenzeitlich fanden hierzu auch die notwendigen Absprachen mit der Kommunalverwaltung sowie die entsprechenden Beschlüsse im Rat statt. Wir, die Evangelische Kirchengemeinde Dettingen, sind dankbar für diese weitere gelungene Kooperation mit der bürgerlichen Gemeinde. Diese Alternative ist nicht nur deutlich günstiger in der Anschaffung und hinsichtlich der Frage von künftigen Wartungskosten risikofreier, sondern vielmehr auf lange Sicht auch energieeffizienter und somit ökologischer. Die Umsetzung, die lediglich eine kurze Einschränkung auf den Betrieb der Heizung hat, wird abhängig von den Tiefbauarbeiten (Rohranschluss an die vorhandene Fernwärmeleitung zwischen Rathaus, Susanna-von-Zillenhart-Saal und Stiftskirche) aller Voraussicht nach noch im Jahr 2017 umgesetzt werden. Der Kirchengemeinderat hat hier Kosten in Höhe von rund 50000 Euro freigegeben, die wir zum Teil über Fördermittel der Landeskirche und des Kirchenbezirks bezuschusst bekommen werden. So wünscht der Kirchengemeinderat auch dieses Jahr eine »wärmende« Advents- und Weihnachtszeit!
Harald Grimm, Kai Münzing