Aus dem Kirchengemeinderat

Juni 2018

Stiftskirchencafé in der Seitenkapelle
Könnte eigentlich die Seitenkapelle der Stiftskirche bei Gottesdiensten, Konzerten und anderen Veranstaltungen als eingerichtetes »Stiftskirchencafé« nicht einen wichtigen Beitrag zum Gemeindebau leisten?
Diese Frage beschäftigt den Kirchengemeinderat schon seit Langem. Nun hat sich
der Arbeitskreis »Stiftskirchencafé« mit Markus Weible getroffen, um einen konkreten Vorschlag auszuarbeiten. Tobias Gentsch stellte in der April-KGR-Sitzung diesen mit einer Powerpoint-Präsentation vor.
Nach ausführlicher Beratung wurde mit knapper Mehrheit beschlossen, die Idee
»Stiftskirchencafé« zu vertagen und erst nach einer zu erarbeitenden Gottesdienst-
konzeption der Gesamtgemeinde wieder aufzugreifen.
Wie geht es mit dem Pfarramt Stiftskirche West nach dem Weggang von Pfarrer Gentsch weiter?

Ab 1. Juni gilt das Pfarramt Stiftskirche West offiziell als vakant. Da Pfarrer Gentsch aber auf seine neue Stelle als Pfarrer bei der Bundespolizei die aufgelaufenen Urlaubstage nicht »mitnehmen« kann, ist das Pfarramt West bereits ab 1. Mai nicht mehr besetzt. Die Vertretung übernehmen vorläufig Pfarrer Grimm und Pfarrer Krimmer. Wir bitten an dieser Stelle die Gemeinde jedoch um Verständnis, wenn in den nächsten Wochen und Monaten bei Gottesdiensten, Kasualien, Gemeindeveranstaltungen, Besuchen etc. nicht alles wie gewohnt stattfinden kann. Die Vertretung eines 100-Pro-zent-Pfarramtes wird von den verbleibenden 1,5 Dettinger Pfarrstellen nicht komplett geschultert werden können. Deshalb sind wir Dekan Karwounopoulos sehr dankbar, dass er uns zugesichert hat, dass ab etwa Mitte August Pfarrer Jürgen Sachs, der als »Springer« beim Dekan in Bad-Urach für Vertretungen zur Verfügung steht, in Dettingen Dienste übernehmen kann. Das wird dann sicher manches erleichtern.
Wann das Pfarramt Stiftskirche West wieder besetzt werden kann, ist schwer vo-raussehbar. In absehbarer Zeit wird es zu einer sogenannten »Wiederbesetzungs-sitzung« mit Prälat Rose kommen. Zur Zeit der Abfassung dieses Artikels stand dieser Termin noch nicht fest. Danach findet eine Ausschreibung im Amtsblatt der Evangelischen Landeskirche statt, woraufhin Pfarrerinnen und Pfarrer die Möglichkeit zu einer Bewerbung haben. Und dann müssen wir uns alle einfach überraschen lassen.
Lassen Sie uns bitte die Wiederbesetzung mit unserem Gebet begleiten.
Harald Grimm

April 2018

Vision- und Werteprozess in unserer Kirchengemeinde

Viele haben daran teilgenommen und ihre Rückmeldung dem Kirchengemeinderat zukommen lassen. Wir möchten ganz herzlich dafür danken!
In den vergangenen Wochen wurde nun dieser Rücklauf aus der Gemeinde in Theologenteam und Kirchengemeinderat gründlich gelesen und ausgewertet.
Dann traf sich der Kirchengemeinderat Anfang März zu einer Klausur, um die bisherige und vorläufige Fassung von Gemeinde-Vision und Werten auf dem Hintergrund der Gemeindevoten noch einmal zu überarbeiten und abschließend zu formulieren.
Nun wird es darum gehen, Gemeindevision und Werte in unsere Gemeinde hinein zu kommunizieren, ins Gespräch zu bringen und zu leben. Dazu bedarf es noch einiger Vorarbeiten, deshalb hat der Kirchengemeinderat die entsprechenden Beschlüsse auf den Weg gebracht:

  • Durchführung einer Predigtreihe zu  Vision und Werten
  • Erstellung einer Visionsversion in »leichter Sprache«
  • Herstellung eines kurzen »ImageFilms«
  • Entwicklung eines Logos
  • Einstellung der Vision auf der Homepage
  • Einberufung eines Arbeitskreises zur Entwicklung von Printmedien

Sobald die entsprechenden Beschlüsse umgesetzt sind, wollen wir gerne mit der gesamten Gemeinde Vision und Werte teilen.
Harald Grimm

 

Februar 2018

Der Kirchengemeinderat hat sich auf seiner Klausur am 25. November 2017 noch einmal ausführlich mit einer Gemeinde-Vision und dazu gehörenden Werten beschäftigt, die uns in unserer Gemeinde leiten sollen. Auf der Grundlage des Wortes Gottes als bleibendem Maßstab für unser Denken und Handeln wurde ein Entwurf formuliert. Der Entwurf kann auf der Kirchenpflege als Ausdruck abgeholt werden. In den Wochen vor Weihnachten haben Kirchengemeinderäte/ Innen nun die Verantwortlichen unserer Kreise und Gruppen besucht. Dabei wurden ihnen der Entwurf eines Leitbildes überreicht mit der Bitte, bis Ende Januar Rückmeldung zu geben zu den Fragen:

  • Was finde ich gut?
  • Was finde ich nicht gut?
  • Was habe ich nicht verstanden?
  • Was wurde vergessen?
  • Welches generelle Gefühl hab ich bei dieser Sache?

Bei einer Klausur Anfang März sollen die Anregungen aufgegriffen werden. Dabei wird es zu einer abschließenden Redaktion kommen. In den darauffolgenden Monaten wollen wir dann Gemeindevision und Gemeindewerte auf unterschiedlichste Weise in die Gemeinde hineinkommunizieren. Harald Grimm/Michael Krimmer

 

Dezember 2017

Glockengeläut der Stiftskirche Für manche hat es mit Heimat zu tun. Andere haben sich längst daran gewöhnt und es wird ihnen vielleicht gar nicht auffallen. Für viele ist es aber auch nach wie vor ein hörbares Bekenntnis christlichen Glaubens. Die Rede ist vom Glockengeläut unserer Kirchen. Mit Beginn des neuen Kirchenjahrs (ab 1. Advent) wird es nun im Bereich der Stiftskirche eine kleine Veränderung geben. Unsere katholischen Geschwister verschieben das morgendliche Glockengeläut in ihrer katholischen Kirche »Maria zum Guten Stein« von 6 Uhr auf 7 Uhr. Sie sind nun an uns herangetreten mit der Bitte, ob wir uns mit der Stiftskirche nicht ihrer Regelung anschließen wollen. Der KGR hat darüber beraten und im Sinne ökumenischer Verbundenheit gerne zugestimmt.

Heizung Stiftskirche Vor rund einem Jahr fiel unerwartet die Heizungsanlage der Stiftskirche aus. So standen wir wenige Tage vor Weihnachten 2016 vor dem Problem, mit der Gemeinde die Feiertagsgottesdienste im Kalten feiern zu müssen. Den Handwerkern gelang es dann wider Erwarten ein Provisorium zu erstellen, das es uns ermöglicht hatte, in den darauf folgenden Monaten in aller Besonnenheit nach der richtigen, ökologischen und betriebswirtschaftlichen Lösung Ausschau zu halten. Vor den Sommerferien fiel dann der Beschluss des Kirchengemeinderates: Die bereits lange diskutierte Lösung eines Anschlusses an das Fernwärmenetz der Gemeinde Dettingen (Standort des Heizkraftwerks im UG der Uhlandschule) soll umgesetzt werden. Zwischenzeitlich fanden hierzu auch die notwendigen Absprachen mit der Kommunalverwaltung sowie die entsprechenden Beschlüsse im Rat statt. Wir, die Evangelische Kirchengemeinde Dettingen, sind dankbar für diese weitere gelungene Kooperation mit der bürgerlichen Gemeinde. Diese Alternative ist nicht nur deutlich günstiger in der Anschaffung und hinsichtlich der Frage von künftigen Wartungskosten risikofreier, sondern vielmehr auf lange Sicht auch energieeffizienter und somit ökologischer. Die Umsetzung, die lediglich eine kurze Einschränkung auf den Betrieb der Heizung hat, wird abhängig von den Tiefbauarbeiten (Rohranschluss an die vorhandene Fernwärmeleitung zwischen Rathaus, Susanna-von-Zillenhart-Saal und Stiftskirche) aller Voraussicht nach noch im Jahr 2017 umgesetzt werden. Der Kirchengemeinderat hat hier Kosten in Höhe von rund 50000 Euro freigegeben, die wir zum Teil über Fördermittel der Landeskirche und des Kirchenbezirks bezuschusst bekommen werden. So wünscht der Kirchengemeinderat auch dieses Jahr eine »wärmende« Advents- und Weihnachtszeit!
Harald Grimm, Kai Münzing